Gemeindebrief der Mariengemeinde Salzwedel

Evangelische Gemeinde Salzwedel

Der Turmspatz – Neuigkeiten aus der Gemeinde


Information zur Gründung des Evangelischen Friedhofszweckverbands Salzwedel

Die Evangelischen Friedhöfe St. Katharinen und St. Marien in Salzwedel sind in einer Hand.
Mit Inkrafttreten der am 15.12.2009 im Amtsblatt der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands veröffentlichten Satzung des Evangelischen Friedhofszweckverbandes Salzwedel werden ab dem 01.01.2010 die Evangelischen Friedhöfe der Kirchengemeinden St. Katharinen mit dem "Neustädter Friedhof" und St. Marien Salzwedel mit den Friedhöfen "Altstädter Friedhof" und "Böddenstedter Friedhof" gemeinsam bewirtschaftet und geleitet.
Der bisherige Leiter des Altstädter Friedhofs von St. Marien, Herr Sebastian Hempel, ist als Geschäftsführer vom Zweckverband angestellt und leitet die Geschäfte. Herr Hempel ist für diese Friedhöfe unter folgender Anschrift zu erreichen:

Evangelischer Friedhofszweckverband (Ev. FZV)
Friedhofsverwaltung
Tel./Fax. 03901 / 423008
Böddenstedter Weg 4, 29410 Salzwedel

Der Verbandsvorstand wird vertreten durch:
Herrn Tobias Eilrich, Herrn Gottfried Heidler, Herrn Wolfgang Hilbring, Herrn Erich Kleemeier, Herrn Fritz Reising, Frau Renate Wasmuth, Herrn Klaus Wellmann und Herrn Werner Zierau.
Zum Verbandsvorsitzenden wurde Herr Wolfgang Hilbring und zum Stellvertreter Herr Klaus Wellmann gewählt. Die Serviceleistungen der Friedhofsverwaltung sollen verbessert werden und neue Arbeitsstrukturen sind angezeigt.


Andachten in der Passionszeit

Vor dem 500-jährigen Altar in der Marienkirche finden in diesem Jahr die Passionsandachten statt. An jedem Mittwoch in der Passionszeit um 18.00 Uhr laden wir in die Marienkirche zu Gebet, Gesang, Bibellesung und Besinnung ein. Angefangen am Aschermittwoch, dem 17. Februar, bis zum Mittwoch in der Karwoche, den 31. März, feiern wir diese Andachten im Chorraum vor dem Altar. Denn an jedem Abend steht zudem ein Bild des Altars im Mittelpunkt. Die Andachten werden etwa 20-25 Minuten dauern.
Seit 500 Jahren beten Menschen vor unserem Altar, Mütter und Väter unseres Glaubens. Der Altar ist ein Bilderbuch des Glaubens und Ort des Gebets. Als er im Jahr 1510 aufgestellt wurde, konnten nicht viele Menschen lesen. Deswegen werden solche Altäre auch "Bibel der Armen" genannt. So konnten an unserem Altar alle Menschen, egal welcher Herkunft und Bildung, in den 31 Bildern von Geburt und Leiden, Tod und Auferstehung Jesu lesen. Ja noch viel mehr, sie konnten selbst entdecken, was geschieht. Und die Darstellung der Bilder sprach in ihre Zeit und nicht von vergangenen Tagen. Das Geschehen von Christus wurde ganz nah zu ihnen gebracht. In den dargestellten Figuren konnten sie sich selbst wiederfinden.
Von dieser Kraft des Altars wollen wir besonders in diesem Jubiläumsjahr des Altars etwas spüren und weitergeben.


Weltgebetstag der Frauen aus Kamerun

Wie gewohnt am ersten Freitag des Monats März, am 5. März 2010, laden Frauen aus einem fernen Land ein zu einem von ihnen vorbereiteten Gottesdienst. Dieses Jahr wird in Texten, Lieder und Bildern Kamerun vorgestellt.
Dieses Land wird wegen seiner landschaftlichen und kulturellen Viel-falt oft als "Afrika im Kleinen" bezeichnet. Es erstreckt sich von der Atlantikküste an der Bucht von Bonny über das Adamaoua-Hochplateau bis zum Tschadsee. Regenwälder, Savannen, Steppe und Wüste prägen es. Die Bevölkerung gehört Bantu- wie auch Sudanvölkern an. Sie bekennt sich zum Christentum, zum Islam oder zu Naturreligionen. Dass das Land Französisch und Englisch als Amtssprachen hat, ist Folge seiner Geschichte als Kolonie. Mitte des Gottesdienstes ist das Lob Gottes, ausgedrückt durch den Psalm 150. Die Frauen schreiben: "Wir loben den Allmächtigen allein schon für das Geschenk des Lebens."
Dieser Abend wird hier in Salzwedel vorbereitet von mehreren Frauen; eingeladen ist jede und jeder, alle die neugierig sind auf das Land Kamerun und die Lebensbedingungen der Menschen dort.


Lektorendienst - Aufruf

Liebe Mitglieder unserer Kirchengemeinde, die Gottesdienste in der Marienkirche sind der Mittelpunkt unseres Gemeindelebens. Jeden Sonntag treffen sich dort viele Menschen. Sowohl Lieder und Texte als auch Predigten wollen uns eine Hilfe zur Bewältigung unseres Alltags sein. - Die meisten Aufgaben im Gottesdienst sind durch hauptamtliche Mitarbeiter gut abgedeckt. Die gute Aufgabe des Lektorendienstes übernehmen zurzeit aber leider nur 2-3 Mitglieder unserer Gemeinde. Darum möchte ich Sie an dieser Stelle einladen, sich in die Reihe der Lektoren mit einzureihen. Die Mikrofonanlage macht es möglich, dass man dabei nicht besonders laut reden muss. Wenn mehrere mitmachen, wird es für keinen zuviel werden. Haben Sie Lust bekommen oder noch Fragen? Dann sprechen Sie mich bitte baldmöglichst an. Ich freue mich auf das gemeinsame Vorhaben!
   Gunhild Heinrich (Telefon: 03901-423075)


Kinder sind wunderbar

Hallo, ich bin die Neue! Vielleicht werden Sie verunsichert sein, wenn Sie demnächst Ihr Kind zur Kinderkirche bringen und ein fremdes Gesicht sehen. Damit es Ihnen leichter fällt, möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Beatrice Trüe und ich bin 36 Jahre alt. Für Freunde und vor allem für die Kinder bin ich "Bea". Zuhause bin ich in Miesterhorst, einem Dorf im Südwesten des Altmarkkrei-ses Salz-wedel. Zu meiner Familie gehören mein Mann Thomas, unsere Kinder Tim (fast 11 Jahre alt) und Talea (8 Jahre alt), unser Opa Günter, zwei Katzen und fünf Hühner. Mein Mann ist selbständiger Tischlermeister und ich helfe ihm im Büro. Meine Hobbys sind meine Familie, Lesen, Judo und Tanzen. Sicher wollen Sie auch wissen, wie ich dazu komme, jetzt einfach bei Ihnen in der Kinderkirche aufzutauchen.
Als Kind bin ich selbst total gern zur Christenlehre gegangen. Dort waren meine Freunde und immer gütige Menschen, die mir zugehört und mich angenommen haben. Mit 11 Jahren durfte ich mich taufen lassen und habe im Glauben meinen Halt gefunden. Es liegt mir am Herzen, dieses ebenso an die heutigen Kinder weiterzugeben. Klar ist es mir auch wichtig, das Vaterunser und den Psalm 23 zu können, aber ebenso wichtig ist es einander zuzuhören, sich zu achten und einander zu helfen. Deshalb bin ich seit ungefähr zwölf Jahren ehrenamtlich in der Kinderarbeit unserer Gemeinde tätig. Ich habe Kindergruppen auf Freizeiten begleitet, Krippenspiele mit Kindern und Jugendlichen einstudiert, bin im Kinderkirchenteam Miesterhorst und habe einige Jahre die Christenlehre in unserem Ort geleitet.
Weil mir das Spaß macht und ich mein Hobby zum Beruf machen will, werde ich ab September diesen Jahres in Brandenburg am PTI berufs-begleitend eine "ordentliche" Fachschulausbildung zur Gemeindepädagogin beginnen und diese hoffentlich in vier Jahren auch abschließen. Für die Kinder heißt es, dass ich ab 01.September dienstags mit ihnen singen, spielen, basteln und etwas von Gott erzählen werde. Ich freue mich auf viele nette Begegnungen und wenn von den Erwachsenen einer Lust hat, mitzumachen, sei er herzlich eingeladen! Also Kinder, lasst mich dienstags nicht allein und bringt ruhig einen Freund oder eine Freundin mit!
    Bis bald Bea


Information für alle Hörgeräteträger

Die Marienkirche ist mit einer Induktivanlage (Ringleitung) für Hörgeräteträger ausgestattet. Wenn Ihr Hörsystem über eine Hörspule (Telefonspule) verfügt, können Sie diese einschalten und hören z.B. die Predigt direkt und drahtlos in Ihrem Hörgerät. Die Raumakustik kann sich nicht mehr negativ auswirken. Der Empfang ist auf die mittleren Bankreihen beschränkt.
Haben Sie Hörprobleme, aber noch keine Hörhilfe, können Sie die Vorteile der Ringleitung mit einem speziellen Kopfhörer nutzen, der im Fachgeschäft erhältlich ist.
Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Hörgerät über eine Hörspule verfügt, oder wenn Sie sich über den speziellen Kopfhörer informieren möchten, so wenden Sie sich bitte an Hörgeräte-Spezialist Frank Thiele.
Hörgeräte Thiele, An der Lorenzkirche 13, 29410 Salzwedel, Tel. 03901-27553



 

 
 


Turmfalken auf dem Kirchturm von St. Marien Salzwedel
 



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